Geschichte

Wie eins zum andern kam…

Angefangen hat alles im Oktober 2016:
Als Neuankömmling im Fachschaftsrat fühlte Anne (Master Medien- und Kommunikationswissenschaft) sich berufen, die einzelnen Institute Musik-, Sport-, Medien- und Sprechwissenschaft zusammen zu bringen und miteinander zu verbinden.

Sie selbst war schon seit Beginn ihrer Studienzeit auf der Suche nach einem Chor und nie war einer dabei, bei dem es wirklich passte.
„Selbst ist die Sängerin!“, dachte sich Anne nach Jahren des vergeblichen Suchens und gesagt, getan: Es entstand das „Chorprojekt Musik-Sport-Medien-Sprechwissenschaft“.

Ein Probenraum war reserviert, ein schmissiger Werbetext geschrieben, fehlte nur noch eins – eine Chorleitung. „Chorleiter/-in gesucht“, hieß es in der Anzeige, auf die sich Johanna nur wenige Stunden später meldete. Sie studiert nicht Musik, wie mancher jetzt vermuten mag, sondern Medien- und Kommunikationswissenschaft und Germanistik, aber leitete schon zu Schulzeiten ein kleines Ensemble und spielt ein wenig Klavier.

Einige Tage darauf traf man sich im Roten Horizont. Erwartungen und Ideen wurden ausgetauscht, einige Zweifel beseitigt und eine heiße Schokolade später war es beschlossene Sache. Sowohl das Wer, das Was und das Wie, als auch das Wann und das Wo. Und so kam der Chor sowohl zu einer hoch engagierten Agentin als auch zu seiner hüpfenden Dirigentin. Seit dem übernehmen Anne und Johanna gemeinsam die Leitung des Chorprojekts und sind ein eingespieltes Team.

Am 17. Oktober 2016 um 18:30 Uhr war es dann endlich soweit. Wir fanden uns in der ersten offiziellen Probe im Musikinstitut vor gut 30 Leuten wieder – und waren unheimlich nervös…
Aber dann taten wir einfach, was man eben tut, wenn die Aufregung überhand nimmt:
Anfangen und Loslegen.

Kurz darauf stolperte unser Pianist Markus (Musik auf Lehramt) in unser Projekt. Auch Caro schloss sich der quirligen Truppe an und übernahm als angehende Musiklehrerin das Einsingen. Dann gibt es natürlich noch die Jule, die auch seit Beginn mit am Start ist. Sie studiert Sport und Englisch auf Lehramt und fühlte sich dazu berufen, die Teilprobe der Sopranstimmen zu übernehmen ( naja, wir beriefen sie).
Eines Tages stand dann auch Armin vor der Tür, der Cajonist in allen Hallenser Chören (naja zumindest fast) und bereichert uns nicht nur mit seiner tiefen Bassstimme, sondern auch mit seinen Trommelkünsten…

Seit dem Sommersemester 2017 meldeten sich 3 weitere SängerInnen aus unserem Chor, um uns instrumental zu begleiten: Elisa, die uns am Bass begleitet und unsere zwei charmanten Ukulelenboys Robin und Albrecht.

Es vergingen nur wenige Monate, bis wir uns alle so richtig aufeinander eingestimmt hatten. Mittlerweile haben sich unsere Tore auch für Studenten anderer Fächer geöffnet und so ist unser stetiger Zuwachs ein sehr vielfältiger.
Wir singen, was unser Herz gerade begehrt und versuchen dabei auch so gut wie möglich auf die Wünsche unserer Chorespondierenden mit einzugehen. Ob Evergreen, afrikanische Volkslieder, Gospel, Filmmusik oder Popsongs, bei uns findet alles seinen Platz.

Seit dem Wintersemester 2017/2018 haben wir einen neuen Pianisten: Slim Gordon!!!
Auch Armin verließ die Gang und nun ist Radwan aus Damaskus unser neuer Cajonist und bringt uns ordentlich in Schwung: Just beat it, baby!

Und im Februar 2018 hat der gute Tom zu uns gefunden. Obwohl uns seine wohlklingende Stimme immer wieder in Verzückung geraten lässt, begleitet er uns nicht als Sänger, sondern groovt mit uns auf seiner Gitarre.

Chorespondenten? Was’n Name?!
Unser Name war eine Chorbier-Erleuchtung, die uns von all den Optionen zuletzt am meisten begeisterte, weil sie die ursprüngliche Idee transportiert, unter deren Vorzeichen der Chor ins Leben gerufen wurde: Sich mit anderen Studierenden auszutauschen und zu verbinden (wegen Korrespondenz und so, ne?).

Wie freuen uns jedenfalls jederzeit über neue Chorespondenten. Was du mitbringen musst, ist ein bisschen Gesangserfahrung (oder zumindest -affinität) und eine treue Seele…

Proben finden wöchentlich statt – immer Montags von 18.15 bis 20 Uhr.

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